Romanos 9
1Denn dies ist ein Wort der Verheißung, da er spricht: Um diese Zeit will ich kommen, und Sara soll einen Sohn haben.
2Nicht allein aber ist's mit dem also, sondern auch, da Rebecka von dem einigen Isaak, unserm Vater, schwanger ward;
3ehe die Kinder geboren waren und weder Gutes noch Böses getan hatten, auf daß der Vorsatz Gottes bestünde nach der Wahl, ward zu ihrἐγὼ · G1473: I/we
Ver concordancia completa → gesagt,
4nicht aus Verdienst der Werke, sondern aus Gnaden des Berufesεἰσιν · G1510: to be
Ver concordancia completa →, also: Der Größere soll dienstbar werden dem Kleinern,
5wie denn geschrieben stehet: Jakob habe ich geliebet, aber Esau habe ich gehasset.
6Was wollen wir denn hier sagen? Ist denn Gott ungerecht? Das sei ferne!
7Denn er spricht zu Mose: Welchem ich gnädig bin, dem bin ich gnädig, und welches ich mich erbarme, des erbarme ich mich.
8So liegt es nun nicht an jemandes Wollen oder Laufen, sondern an Gottes Erbarmen.
9Denn die Schrift sagt zu Pharao: Eben darum hab' ich dich erweckt, daß ich an dir meine Macht erzeige, auf daß mein Name verkündiget werde in allen Landen.
10So erbarmet er sich nun; welches er will, und verstocket, welchen er will.
11So sagest du zu mir: Was schuldiget er denn uns? Wer kann seinem Willen widerstehen?
12Ja, lieber Mensch, wer bist du denn, daß du mit Gott rechten willst? Sprichtαὐτῇ · G0846: it/s/he
Ver concordancia completa → auch ein Werk zu seinem Meister: Warum machst du mich also?
13Hat nicht ein Töpfer Macht, aus einem Klumpen zu machen ein Faß zu Ehren und das andere zu Unehren?
14Derhalben, da Gott wollte Zorn erzeigen und kundtun seine Macht, hat er mit großer Geduld getragen die Gefäße des Zorns, die da zugerichtet sind zur Verdammnis,
15auf daß er kundtäte den Reichtum seiner HERRLIchkeit an den Gefäßen der Barmherzigkeit, die er bereitet hat zur HERRLIchkeit,
16welche er berufen hat, nämlich uns, nicht allein aus den Juden, sondern auch aus den Heiden.
17Wie er denn auch durch Hosea sprichtαὐτὸ · G0846: it/s/he
Ver concordancia completa →: Ich will das mein Volk heißenτοῦτο · G3778: this/he/she/it
Ver concordancia completa →, das nicht meinμου · G3165: me
Ver concordancia completa → Volk war, und meineμου · G3165: me
Ver concordancia completa → Liebe, die nicht die Liebe war.
18Und soll geschehen, an dem Ort, da zu ihnen gesagt ward: Ihr seid nicht mein Volk, sollen sie Kinder des lebendigen Gottes genannt werden.
19Jesaja aber schreiet für Israel: Wenn die Zahl der Kinder von Israel würde sein wie der Sand am Meerμοι · G3165: me
Ver concordancia completa →, soαὐτοῦ · G0846: it/s/he
Ver concordancia completa → wird doch das Übrige selig werden;
20Denn es wird ein Verderben und Steuern geschehen zur Gerechtigkeit, und der HERR wird dasselbige Steuern tun auf Erden.
21Und wie Jesaja davor sagtαὐτοῦ · G0846: it/s/he
Ver concordancia completa →: Wenn uns nicht der HERR Zebaoth hätte lassen Samen überbleiben, so wären wir wie Sodom worden und gleichwie Gomorra.
22Was wollen wir nun hier sagenαὐτοῦ · G0846: it/s/he
Ver concordancia completa →? Das wollen wir sagen: Die Heiden, die nicht haben nach der Gerechtigkeit gestanden, haben die Gerechtigkeit erlanget; ich sage aber von der Gerechtigkeit, die aus dem Glauben kommt.
23Israel aber hat dem Gesetz der Gerechtigkeit nachgestanden und hat das Gesetz der Gerechtigkeit nicht überkommen.
24Warum das? Darum, daß sie es nicht aus dem Glauben, sondern als aus den Werken des Gesetzes suchen. Denn sie haben sich gestoßen an den Stein des Anlaufens,
25wie geschrieben stehet: Siehe da, ich lege inἐν · G1722: in/on/among
Ver concordancia completa → Zion einen Stein des Anlaufens und einen Fels des Ärgernisses; und wer an ihn glaubet, der soll nicht zuschanden werden.
26Liebe Brüder, meinesμου · G3165: me
Ver concordancia completa → Herzens Wunsch ist, und flehe auch zu Gott für Israel, daß sieαὐτοῖς· · G0846: it/s/he
Ver concordancia completa → selig werden.
27Denn ich gebe ihnen das Zeugnis, daß sie eifern um Gott, aber mit Unverstand.
28Denn sie erkennen die Gerechtigkeit nicht, die vor Gott gilt, und trachten, ihre eigene Gerechtigkeit aufzurichten, und sind also der Gerechtigkeit, die vor Gott gilt, nicht untertan.
29Denn Christus ist des Gesetzes Ende; wer an den glaubet, der ist gerecht.
30Mose schreibt wohl von der Gerechtigkeit, die aus dem Gesetz kommt: Welcher Mensch dies tut, der wird darinnen leben.
31Aber die Gerechtigkeit aus dem Glauben spricht also: Sprich nicht in deinem Herzen: Wer will hinauf gen Himmel fahren? (Das ist nichts anderes, denn Christum herabholen.)
32Oder: Wer will hinab in die Tiefe fahren? (Das ist nichts anderes, denn Christum von den Toten holen.)
33Aber was sagt sie? Das Wort ist dir nahe, nämlich inἐν · G1722: in/on/among
Ver concordancia completa → deinem Munde und in deinem Herzenαὐτῷ · G0846: it/s/he
Ver concordancia completa →. Dies ist das Wort vom Glauben, das wir predigen.