Romanos 2

1Trübsal und Angst über alleπᾶς · G3956: all
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Seelenαὐτὰ · G0846: it/s/he
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der Menschen, die da Böses tun, vornehmlich der Juden und auch der Griechen;

2Preis aber und Ehre und Friede allen denen, die da Gutes tun, vornehmlich den Juden und auch den Griechen.

3Denn es ist kein Ansehen der Person vor Gott.

4Welche ohne Gesetz gesündigt haben, die werden auch ohne Gesetz verloren werden; und welche am Gesetz gesündiget haben, die werden durchs Gesetz verurteilt werden,

5sintemal vor Gott nicht, die das Gesetz hören, gerecht sind, sondern die das Gesetz tun, werden gerecht sein.

6Denn soαὐτοῦ, · G0846: it/s/he
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die Heiden, die das Gesetz nicht haben und doch von Natur tun des Gesetzes Werk, dieselbigen, dieweil sie das Gesetz nicht haben, sind sie sich selbst ein Gesetz

7damit, daß sie beweisen, des Gesetzes Werk sei beschrieben in ihrem Herzen, sintemal ihr Gewissen sie bezeuget, dazu auch die Gedanken, die sich untereinander verklagen oder entschuldigen,

8auf den Tag, da Gott das Verborgene der Menschen durch Jesum Christum richten wird laut meines Evangeliums.

9Siehe aber zu, du heißest ein Jude und verlässest dich aufs Gesetz und rühmest dich Gottes

10und weißt seinen Willen, und weil du aus dem Gesetz unterrichtet bist, prüfest du, was das Beste zu tun sei,

11und vermissest dich, zu sein ein Leiter der Blinden ein Licht derer, die in Finsternis sind,

12ein Züchtiger der Törichten, ein Lehrer der Einfältigen, hast die Formγὰρ · G1063: for
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, was zu wissen und recht ist im Gesetz.

13Nun lehrest du andere und lehrest dich selber nicht. Du predigest, man solle nicht stehlen, und du stiehlst.

14Du sprichst, man solle nicht ehebrechen, und du brichst die Ehe. Dir greuelt vor den Götzen und raubest Gott, was sein ist.

15Du rühmest dich des Gesetzes und schändestαὐτῶν · G0846: it/s/he
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Gott durch Übertretung des Gesetzes.

16Denn eurethalben wird Gottes Name gelästert unter den Heiden, als geschrieben stehet.

17Die Beschneidung ist wohl nütz wenn du das Gesetz hältst; hältst du aber das Gesetz nicht, so ist deine Beschneidung schon eine Vorhaut worden.

18So nun die Vorhaut das Recht im Gesetz hält, meinest du nicht, daß seine Vorhaut werde für eine Beschneidung gerechnet?

19Und wird also, was von Natur eine Vorhaut ist und das Gesetz vollbringet, dich richten, der du unter dem Buchstaben und Beschneidung bist und das Gesetz übertrittst.

20Denn das ist nicht ein Jude, der auswendig ein Jude ist, auch ist das nicht eine Beschneidungἔχοντα · G2192: to have/be
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, die auswendig im Fleisch geschieht,

21sondern das ist ein Jude, der inwendig verborgen ist, und die Beschneidung des Herzens ist eine Beschneidung, die im Geist und nicht im Buchstaben geschieht, welches Lob ist nicht aus Menschen, sondern aus Gott

22Was haben denn die Juden Vorteils, oder was nützt die Beschneidung?

23Zwar fast viel. Zum ersten, ihnen ist vertrauet, was Gott geredet hat.

24Daß aber etliche nicht glauben an dasselbige, was liegt daran? Sollte ihr Unglaube Gottes Glauben aufheben?

25Das sei ferne! Es bleibe vielmehr also, daß Gott sei wahrhaftig und alle Menschen falsch; wie geschrieben steht: Auf daß du gerecht seiest in deinen Worten und überwindest, wenn du gerichtet wirst.

26Ist'sαὐτοῦ · G0846: it/s/he
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aber also, daß unsere Ungerechtigkeit Gottes Gerechtigkeit preiset, was wollen wir sagen? Ist denn Gott auch ungerecht, daß er darüber zürnet? (Ich rede also auf Menschenweise.)

27Das sei ferne! Wie könnte sonst Gott die Welt richten?

28Denn so die Wahrheit Gottes durch meine Lüge herrlicher wird zu seinem Preis, warum sollte ich denn nochοὐ · G3756: no
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als ein Sünder gerichtet werden

29und nicht vielmehr also tun, wie wir gelästert werden, und wie etliche sprechen, daß wir sagen sollen: Lasset uns Übel tun, auf daß Gutes daraus komme? Welcher Verdammnis ist ganz recht.