Romanos 3

1Was sagen wir denn nun? Haben wir einen Vorteil? Gar keinen. Denn wir haben droben bewiesen daß beide, Juden und Griechen, alle unter der Sünde sind,

2wie denn geschrieben stehet: Da ist nicht, der gerecht sei, auch nicht einer;

3da ist nicht, der verständig seiαὐτῶν · G0846: it/s/he
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; da ist nicht, der nach Gott frage.

4Sie sind alleπᾶς · G3956: all
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abgewichen und allesamt untüchtig wordenλόγοις · G3056: word
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; da ist nicht, der Gutes tue, auch nicht einer.

5Ihr Schlund ist ein offen Grab; mit ihren Zungen handeln sie trüglich; Otterngift ist unter ihren Lippen;

6ihr Mund ist voll Fluchens und Bitterkeit;

7ihreἐμῷ · G1473: I/we
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Füße sindαὐτοῦ, · G0846: it/s/he
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eilend, Blut zu vergießen;

8in ihren Wegen ist eitel Unfall und Herzeleid

9und den Weg des Friedens wissen sie nicht.

10Es ist keine Furcht Gottes vor ihren Augen.

11Wir wissen aber, daß, was das Gesetz, sagt, das sagt es denen, die unter dem Gesetz sind, auf daß aller Mund verstopfet werde, und alle Welt Gott schuldig sei

12darum, daß kein Fleisch durch des Gesetzes Werke vor ihm gerecht sein mag; denn durch das Gesetz kommt Erkenntnis der Sünde.

13Nun aber ist ohne Zutun des Gesetzes die Gerechtigkeit, die vor Gott gilt, offenbaret und bezeuget durch das Gesetz und die Propheten.

14Ich sage aber von solcher Gerechtigkeit vor Gott, die da kommt durch den Glauben an Jesum Christum zu allen und auf alle, die da glauben.

15Denn es ist hier kein Unterschied; sieαὐτῶν · G0846: it/s/he
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sind allzumal Sünder und mangeln des Ruhms, den sie an Gott haben sollten,

16und werden ohne Verdienst gerecht aus seinerαὐτῶν· · G0846: it/s/he
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Gnade durch die Erlösung, so durch Christum Jesum geschehen ist,

17welchen Gott hat vorgestellt zu einem Gnadenstuhl durch den Glauben in seinem Blut,damit er die Gerechtigkeit, die vor ihm gilt, darbiete, in dem, daß er Sünde vergibt, welche bis anher geblieben war unter göttlicher Geduld,

18auf daß er zu diesen Zeiten darböte die Gerechtigkeit, die vor ihm gilt, auf daß er allein gerecht seiαὐτῶν.¶ · G0846: it/s/he
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und gerecht mache den, der da ist des Glaubens an Jesum.

19Wo bleibt nun der Ruhm? Er ist aus. Durch welches Gesetz? durch der Werke Gesetz? Nicht also, sondern durch des Glaubens Gesetz.

20Soαὐτοῦ· · G0846: it/s/he
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halten wir es nun, daß der Mensch gerecht werde ohne des Gesetzes Werke, alleinπᾶσα · G3956: all
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durch den Glauben.

21Oder ist Gott allein der Juden Gott? Ist er nicht auch der Heiden Gott? Ja freilich, auch der Heiden Gott.

22Sintemal es ist ein einiger Gott, der da gerecht macht die Beschneidungἐστιν · G1510: to be
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aus dem Glauben und die Vorhaut durch den Glauben.

23Wie? heben wir denn das Gesetz auf durch den Glauben? Das sei ferne! sondern wir richten das Gesetz auf.

24Was sagenαὐτοῦ · G0846: it/s/he
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wir denn von unserm Vater Abraham, daß er gefunden habe nach dem Fleisch?

25Das sagenαὐτοῦ · G0846: it/s/he
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wir: Ist Abraham durch die Werke gerecht, soαὐτοῦ · G0846: it/s/he
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hat er wohl Ruhm, aber nicht vor Gott.

26Was sagtαὐτοῦ · G0846: it/s/he
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denn die Schriftαὐτὸν · G0846: it/s/he
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? Abraham hat Gott geglaubet, und das ist ihm zur Gerechtigkeit gerechnet.

27Dem aber, der mit Werken umgehet, wird der Lohn nicht aus Gnade zugerechnet, sondern aus Pflicht.

28Dem aber, der nicht mit Werken umgehet, glaubet aber an den, der die Gottlosen gerecht macht, dem wird sein Glaube gerechnet zur Gerechtigkeit.

29Nach welcher Weise auch David sagt, daß die Seligkeit sei allein des Menschen, welchem Gott zurechnet die Gerechtigkeit ohne Zutun der Werke, da er spricht:

30Selig sind die, welchen ihre Ungerechtigkeiten vergeben sind, und welchen ihre Sünden bedecket sind.

31Selig ist der Mann, welchem Gott keine Sünde zurechnet.