Salmos 80

1Gott, tröste uns und laß leuchten dein Antlitz, so genesen wir.

2HERR, Gott Zebaoth, wie lange willst du zürnen über dem Gebet deines Volks?

3Du speisest sie mit Tränenbrot und tränkest sie mit großem Maß voll Tränen.

4Du setzest uns unsern Nachbarn zum Zank, und unsere Feinde spotten unser.

5Gott Zebaoth, tröste uns! Laß leuchten dein Antlitz, so genesen wir.

6Du hast einen Weinstock aus Ägypten geholet und hast vertrieben die Heiden und denselben gepflanzet.

7Du hast vor ihm die Bahn gemacht und hast ihn lassen einwurzeln, daß er das Land erfüllet hat.

8Berge sind mit seinem Schatten bedeckt und mit seinen Reben die Zedern Gottes.

9Du hast sein Gewächs ausgebreitet bis ans Meer und seine Zweige bis ans Wasser.

10Warum hast du denn seinen Zaun zerbrochen, daß ihn zerreißet alles, das vorübergehet?

11Es haben ihn zerwühlet die wilden Säue, und die wilden Tiere haben ihn verderbet.

12Gott Zebaoth, wende dich doch, schaue vom Himmel und siehe an und suche heim diesen Weinstock

13und halt ihn im Bau, den deine Rechte gepflanzet hat, und den du dir festiglich erwählet hast.

14Siehe drein und schilt, daß des Brennens und Reißens ein Ende werde!

15Deine Hand schütze das Volk deiner Rechten und die Leute, die du dir festiglich erwählet hast,

16so wollen wir nicht von dir weichen. Laß uns leben, so wollen wir deinen Namen anrufen.

17Auf der Githith vorzusingen: Assaph.

18Singet fröhlich Gott, der unsere Stärke ist; jauchzet dem Gott Jakobs!

19Nehmet die Psalmen und gebet her die Pauken, liebliche Harfen mit Psalter.