Salmos 41
1Der HERR wird ihn erquicken auf seinem Siechbette; du hilfst ihm von aller seiner Krankheit.
2Ich sprach: HERR, sei mir gnädig, heile meine Seele; denn ich habe an dir gesündiget.
3Meine Feinde reden Arges wider mich: Wann wird er sterben und sein Name vergehen?
4Sie kommen, daß sie schauen, und meinen's doch nicht von Herzen, sondern suchen etwas, daß sie lästern mögen, gehen hin und tragen's aus.
5Alle, die mich hassen, raunen miteinander wider mich und denken Böses über mich.
6Sie haben ein Bubenstück über mich beschlossen: Wenn er liegt, soll er nicht wieder aufstehen!
7Auch mein Freund, dem ich mich vertrauete, der mein Brot aß, tritt mich unter die Füße.
8Du aber, HERR, sei mir gnädig und hilf mir auf, so will ich sie bezahlen.
9Dabei merke ich, daß du Gefallen an mir hast, daß mein Feind über mich nicht jauchzen wird.
10Mich aber erhältst du um meiner Frömmigkeit willen und stellest mich vor dein Angesicht ewiglich.
11Eine Unterweisung der Kinder Korah, vorzusingen.
12Wie der Hirsch schreiet nach frischem Wasser, so schreiet meine Seele, Gott, zu dir.
13Meine Seele dürstet nach Gott, nach dem lebendigen Gott. Wann werde ich dahin kommen, daß ich Gottes Angesicht schaue?