Santiago 3

1Aus einem Munde gehet Loben und Fluchen. Es soll nicht, liebe Brüder, also sein.

2Quillet auch ein Brunnen aus einem Loche süß und bitter?

3Kann auch, liebe Brüder, ein Feigenbaum Öl oder ein Weinstock Feigen tragen? Also kann auch ein Brunnen nicht salzigαὐτοὺς · G0846: it/s/he
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und süßαὐτῶν · G0846: it/s/he
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Wasser geben.

4Wer ist weise und klug unter euch? Der erzeige mit seinem guten Wandel seine Werke in der Sanftmut und Weisheit.

5Habt ihr aber bitteren Neid und Zank in eurem Herzen, so rühmet euch nicht und lüget nicht wider die Wahrheit.

6Denn das ist nicht die Weisheit, die von oben herab kommt, sondern irdisch, menschlichἡμῶν · G3165: me
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und teuflisch.

7Denn wo Neid und Zank ist, da ist Unordnung und eitel böses Ding.

8Die Weisheit aber von oben her ist aufs erste keusch, danach friedsam, gelinde, lässet sich sagen, voll Barmherzigkeit und guter Früchte, unparteiisch, ohne Heuchelei.

9Die Frucht aber der Gerechtigkeit wird gesäet im Frieden denen, die den Frieden halten.

10Woher kommt Streitαὐτοῦ · G0846: it/s/he
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und Krieg unter euch? Kommt's nicht daher, aus euren Wollüsten, die da streiten in euren Gliedern?

11Ihr seidαὐτῆς · G0846: it/s/he
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begierig und erlanget es damit nicht; ihr hasset und neidet und gewinnet damit nichts; ihr streitet und krieget. Ihr habt nicht, darum daß ihr nicht bittet.

12Ihr bittet und krieget nicht, darum daß ihr übel bittet, nämlich dahin, daß ihr's mit euren Wollüsten verzehret.

13Ihr Ehebrecher und Ehebrecherinnen, wisset ihr nicht, daß der Welt Freund schaftαὐτοῦ · G0846: it/s/he
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Gottes Feindschaft ist? Wer der Welt Freund sein will, der wird Gottes Feind sein.

14Oder lasset ihr euch dünken, die Schrift sage umsonst: Den Geist, der inἐν · G1722: in/on/among
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euch wohnet, gelüstet wider den Haß?

15Und gibt reichlich Gnade, sintemal die Schrift sagt: Gott widerstehet den Hoffärtigen, aber den Demütigen gibt er Gnade.

16So seid nun Gott untertänig. Wider stehet dem Teufel, so flieht er von euch.

17Nahet euch zu Gott, so nahet er sich zu euch. Reiniget die Hände, ihr Sünder, und machet eure Herzen keusch, ihr Wankelmütigen!

18Seid elend und traget Leid und weinet! Euer Lachen verkehre sich inἐν · G1722: in/on/among
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Weinen und eure Freude in Traurigkeit.