Santiago 2
1Denn jemand das ganze Gesetz hält und sündiget an einem, der ist's ganz schuldig.
2Denn der da gesagt hat: Du sollst nicht ehebrechen, der hat auch gesagt: Du sollst nicht töten. So du nun nicht ehebrichst, tötest aber, bist du ein Übertreter des Gesetzes.
3Also redet und also tut, als die da sollenαὐτῷ· · G0846: it/s/he
Ver concordancia completa → durchs Gesetz der Freiheit gerichtet werden.
4Es wird aber ein unbarmherzig Gericht über den gehen, der nicht Barmherzigkeit getan hat; und die Barmherzigkeit rühmet sich wider das Gericht.
5Was hilft'sαὐτόν; · G0846: it/s/he
Ver concordancia completa →, liebe Brüder, so jemand sagt, er habe den Glauben, und hat doch die Werke nicht? Kann auch der Glaube ihn selig machen?
6Soαὐτοὶ · G0846: it/s/he
Ver concordancia completa → aber ein Bruder oder Schwester bloß wäre und Mangel hätte der täglichen Nahrung,
7und jemand unter euch spräche zu ihnen: Gott berate euch, wärmet euch und sättigetαὐτοὶ · G0846: it/s/he
Ver concordancia completa → euch! gäbet ihnen aber nicht, was des Leibes Notdurftοὐκ · G3756: no
Ver concordancia completa → ist, was hülfe ihnen das?
8Also auch der Glaube, wenn er nicht Werke hat, ist er tot an ihm selber.
9Aber es möchte jemand sagen: Du hast den Glauben, und ich habe die Werke; zeige mir deinen Glauben mit deinen Werken, so will ich auch meinen Glauben dir zeigen mit meinen Werken.
10Du glaubest, daß ein einiger Gott ist; du tust wohl daran; die Teufel glauben's auch und zittern.
11Willst du aber wissen, du eitler Mensch, daß der Glaube ohne Werke tot sei?
12Ist nicht Abraham, unser Vater, durch die Werke gerecht worden, da er seinen Sohn Isaak auf dem Altar opferte?
13Da siehest du, daß der Glaube mitgewirket hat an seinen Werken, und durch die Werke ist der Glaube vollkommen worden.
14Und ist die Schriftαὐτόν; · G0846: it/s/he
Ver concordancia completa → erfüllet, die da spricht: Abraham hat Gott geglaubet, und ist ihm zur Gerechtigkeit gerechnet, und ist ein Freund Gottes geheißen.
15So sehet ihr nun, daß der Mensch durch die Werke gerecht wird, nicht durch den Glauben allein.
16Desselbigengleichen die Hure Rahab, ist sieαὐτοῖς · G0846: it/s/he
Ver concordancia completa → nicht durch die Werke gerecht worden, da sie die Boten aufnahm und ließ sieαὐτοῖς · G0846: it/s/he
Ver concordancia completa → einen andernκαὶ · G2532: and
Ver concordancia completa → Weg hinaus?
17Denn gleichwie der Leib ohne Geist tot ist, also auch der Glaube ohne Werke ist tot.
18Liebe Brüder, unterwinde sich nicht jedermann, Lehrer zu sein; und wisset, daß wir desto mehrμοι · G3165: me
Ver concordancia completa → Urteil empfangen werden.
19Denn wir fehlen alle mannigfaltiglich. Wer aber auch in keinem Wort fehlet, der ist ein vollkommener Mann und kann auch den ganzen Leib im Zaum halten.
20Siehe, die Pferde halten wir in Zäumen, daß sie uns gehorchen, und lenken den ganzen Leib.
21Sieheαὐτοῦ · G0846: it/s/he
Ver concordancia completa →, die Schiffe, ob sie wohl so groß sind und von starken Winden getrieben werden, werden sie doch gelenkt mit einem kleinen Ruder, wo der hin will, der es regieret.
22Also ist auch die Zunge ein klein Glied und richtet große Dinge an. Sieheαὐτοῦ · G0846: it/s/he
Ver concordancia completa →, ein klein Feuer, welch einen Wald zündet's an!
23Und die Zunge ist auch ein Feuer, eine Welt voll Ungerechtigkeit. Also ist die Zunge unter unsern Gliedern und befleckt den ganzen Leib und zündet an allen unsern Wandel, wenn sieαὐτῷ · G0846: it/s/he
Ver concordancia completa → von der Hölle entzündet ist.
24Denn alle Natur der Tiere und der Vögel und der Schlangen und der Meerwunder werden gezähmet und sind gezähmet von der menschlichen Natur;
25aber die Zunge kann kein Mensch zähmen, das unruhige Übel voll tödlichen Giftes.
26Durch sie loben wir Gott den Vater, und durch sie fluchen wir den Menschen, nach dem Bilde Gottes gemacht.