Hebreos 6
1Denn Gott ist nicht ungerecht, daß er vergesse eures Werks und Arbeit der Liebe, die ihr beweiset habt an seinem Namen, da ihr den Heiligen dientet und noch dienet.
2Wir begehren aber, daß euer jeglicher denselbigen Fleiß beweise, die Hoffnung festzuhalten bis ans Ende,
3daß ihr nicht träge werdet, sondern Nachfolger derer, die durch den Glauben und Geduld ererben die Verheißungen.
4Denn als Gott Abraham verhieß, da er beiγενηθέντας · G1096: to be
Ver concordancia completa → keinem Größeren zu schwören hatte, schwur er bei sich selbst
5und sprach: Wahrlich, ich will dich segnen und vermehren.
6Und also trug er Geduld und erlangte die Verheißung.
7Die Menschen schwörenαὐτῆς · G0846: it/s/he
Ver concordancia completa → wohl bei einem Größeren, denn sie sind; und der Eid macht ein Ende alles Haders, dabei es fest bleibt unter ihnen.
8Aber Gott, da er wollte den Erben der Verheißung überschwenglich beweisen, daß sein Rat nicht wankete, hat er einen Eid dazugetan,
9auf daß wir durch zwei Stücke, die nicht wanken (denn es ist unmöglich, daß Gott lüge), einen starken Trost haben, die wir Zuflucht haben und halten an der angebotenen Hoffnung,
10welche wir haben als einen sicherenαὐτοῦ · G0846: it/s/he
Ver concordancia completa → und festen Anker unserer Seele, der auch hineingehet in das Inwendige des Vorhangs,
11dahin der Vorläufer für uns eingegangen, Jesus, ein Hoherpriester worden in Ewigkeit nach der Ordnung Melchisedeks.
12Dieser Melchisedek aber war ein König zu Salem, ein Priester Gottes, des Allerhöchsten, der Abraham entgegenging, da er von der Könige Schlacht wiederkam, und segnete ihn,
13welchem auch AbrahamἈβραὰμ · G0011: Abraham
Ver concordancia completa → gab den Zehnten aller Güter. Aufs erste wird er verdolmetscht ein König der Gerechtigkeit; danach aber ist er auch ein König Salem, das ist, ein König des Friedens;
14ohne Vater, ohne Mutter, ohne Geschlecht; und hat weder Anfang der Tage noch Ende des Lebens. Er ist aber verglichen dem Sohn Gottes und bleibet Priester in Ewigkeit.
15Schauet aber, wie groß ist der, dem auch Abraham, der Patriarch, den Zehnten gibt von der eroberten Beute!
16Zwar die Kinder Levi, da sieαὐτοῖς · G0846: it/s/he
Ver concordancia completa → das Priestertum empfangen, haben sie ein Gebot, den Zehnten vom Volk, das ist, von ihren Brüdern, zu nehmen nach dem Gesetz, wiewohl auch dieselben aus den Lenden Abrahams kommen sind.
17Aber der, des Geschlecht nicht genannt wird unter ihnen, der nahm den Zehnten von Abraham und segneteαὐτοῦ · G0846: it/s/he
Ver concordancia completa → den, der die Verheißung hatte.
18Nun ist's ohne alles Widersprechen also, daß das Geringere von dem Besserenἔχωμεν · G2192: to have/be
Ver concordancia completa → gesegnet wird.
19Und hier nehmen den Zehnten die sterbenden Menschen; aber dort bezeugetἔχομεν · G2192: to have/be
Ver concordancia completa → er, daß er lebe.
20Und daß ich also sage, es ist auch Levi, der den Zehnten nimmt, verzehntet durch Abraham.