Gálatas 5

1Ein wenig Sauerteig versäuert den ganzen Teig.

2Ichἐγὼ · G1473: I/we
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versehe mich zu euch in dem HERRN, ihr werdet nicht anders gesinnet sein. Wer euch aber irremacht, der wird sein Urteil tragen, er sei, wer er wolle.

3Ich aber, liebe Brüder, so ich die Beschneidungἐστὶν · G1510: to be
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noch predige, warum leide ich denn Verfolgung? So hätte das Ärgernis des Kreuzes aufgehöret.

4Wollte Gott, daß sie auch ausgerottet würden, die euch verstören!

5Ihr aber, liebe Brüder, seid zur Freiheit berufen Allein sehet zu, daß ihr durch die Freiheit dem Fleisch nicht Raum gebet, sondern durch die Liebe diene einer dem andern.

6Denn alle Gesetze werden inἐν · G1722: in/on/among
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einem Wort erfüllet, in dem: Liebe deinen Nächsten wie dich selbst.

7So ihr euch aber untereinander beißet und fresset, so sehet zu, daß ihr nicht untereinander verzehret werdet.

8Ich sage aber: Wandelt im Geist, so werdet ihr die Lüste des Fleisches nicht vollbringen.

9Denn das Fleisch gelüstet wider den Geist und den Geist wider das Fleisch. Dieselbigen sind wider einander, daß ihr nicht tut, was ihr wollt.

10Regieret euch aber der Geist, so seid ihrἐγὼ · G1473: I/we
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nicht unter dem Gesetze.

11Offenbar sind aber die WerkeἘγὼ · G1473: I/we
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des Fleisches, als da sind: Ehebruch, Hurerei, Unreinigkeit, Unzucht,

12Abgötterei, Zauberei, Feindschaft, Hader, Neid, Zorn, Zank, Zwietracht, Rotten, Haß, Mord,

13Saufen, Fressen und dergleichen; von welchen ich euch habe zuvor gesagt und sage noch zuvor, daß, die solches tun, werden das Reich Gottes nicht erben.

14Die Frucht aber des Geistes ist: Liebe, Freude, Friede, Geduld, Freundlichkeit, Gütigkeit, Glaube, Sanftmut, Keuschheit.

15Wider solche ist das Gesetz nicht.

16Welche aber Christo angehören, die kreuzigen ihr Fleisch samt den Lüsten und Begierden.

17So wir im Geist leben, so lasset uns auch im Geist wandeln.

18Lasset uns nicht eitler Ehre geizig sein, untereinander zu entrüsten und zu hassen!

19Liebe Brüder, so ein Mensch etwa von einem Fehl übereilet würde, so helfet ihm wieder zurecht mit sanftmütigem Geist, die ihr geistlich seid. Und siehe auf dich selbst, daß du nicht auch versucht werdest!

20Einer trage des andern Last, so werdet ihr das Gesetz Christi erfüllen.

21So aber sich jemand lässet dünken, er sei etwas, so er dochπράσσοντες · G4238: to do/require
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nichts ist, der betrüget sich selbst.

22Ein jeglicher aber prüfe sein selbst Werk, und alsdann wird er an sich selber Ruhm haben und nicht an einem andern.

23Denn ein jeglicher wird seine Last tragen.

24Der aber unterrichtet wird mit dem Wort, der teile mit allerlei Gutes dem, der ihn unterrichtet.

25Irret euch nicht; Gott läßt sich nicht spotten! Denn was der Mensch säet, das wird er ernten.

26Wer auf sein Fleisch säet, der wird von dem Fleisch das Verderben ernten; wer aber auf den Geist säet, der wird von dem Geist das ewige Leben ernten.